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heide_01kBesenheide
(Foto: DümmerWeserLand Touristik)

heide_kKuppendorfer Böhrde
(Foto: Wilfried Meyer)

Endlose Farbenpracht – Heideentwicklung

In ihrem Programm "Magerstandorte" fasst die Stiftung Naturschutz solche Bereiche zusammen, die durch ihre Nährstoffarmut geprägt werden. Trockenheit kann als weiterer entscheidender Standortfaktor auftreten. Aber auch feuchte Ausprägungen - wie z. B. ehemalige Sandabbaugebiete - sind denkbar.

Ihren Schwerpunkt innerhalb dieses Programms hat die Stiftung Naturschutz dabei auf die „Heide“ gelegt. Ähnlich wie beim Feuchtwiesenschutz kann der Naturschutzwert der Heideflächen von einer Nutzung oder Pflege abhängig sein. So sind z. B. die Heideflächen aufgrund menschlicher Nutzung entstanden. Erst durch menschliche Nutzungen in Form von  Rodungen mit anschließender Nutzung durch Beweidung oder Plaggenwirtschaft wurden die Standortvoraussetzungen für das Wachstum der Besenheide geschaffen. Wird diese Nutzung aufgegeben, können die Magerstandorte mit ihrer angepassten Tier- und Pflanzenwelt innerhalb weniger Jahre verschwinden.

Im Süden des Landkreises kommen an den Moorrändem und in der Kuppendorfer Böhrde Heideflächen vor, die nach der Bewirtschaftungsaufgabe insbesondere durch Verbuschung und Bildung starker Rohhumusauflagen gefährdet sind. Hier führt die Stiftung Naturschutz Maßnahmen zum Erhalt solcher Flächen durch.

Heidepflege:


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Mulchen der Rohhumusschicht
(Foto: Stiftung Naturschutz)
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Abtragen der Rohhumuschicht
(Foto: Stiftung Naturschutz)
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Heidepflege mit Schafen
(Foto: Wilfried Meyer)
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